Holz und Holzwerkstoffe



Der Wald als Rohstofflieferant

Der Wald ist unser wichtigster einheimischer Rohstofflieferant.

Zugleich hat er wichtige ökologische Aufgaben:
  • Lebensraum für Tiere und Pflanzen
  • Erholung des Menschen
  • Klima der Erde


  • Der Schutz des Waldes sollte daher Anliegen aller in unserer Gesellschaft sein.




    Bedeutung des Holzes

    Holz ist ein natürlicher nachwachsender Rohstoff.
    Er wird in vielen Bereichen der Wirtschaft benötigt und für sehr unterschiedliche Produkte verwertet.


    Wenn wir Holz als Werkstoff benutzen, gehen wir damit sehr sparsam um.




    Holzarten

    Wir kennen mehrere Baumarten. Das Holz der einzelnen Baumarten hat unterschiedliche Eigenschaften.
    Wollen wir Holz richtig bearbeiten, müssen wir diese Eigenschaften gut kennen.
    Vor allem müssen wir zwischen Hartholz und Weichholz unterscheiden.


    Hartholz Weichholz
    z.B.: Eiche, Buche, Esche z.B.: Kiefer, Pappel, Fichte

    Maserung ist eng,
    Holz ist dichter und daher
    schwerer als Weichholz.

    Maserung ist weit,
    Holz ist lockerer und daher
    leichter als Hartholz.


    Es lässt sich schwerer
    bearbeiten als Weichholz.
    Zum Nageln muss vorgebohrt werden.


    Es lässt sich leichter
    bearbeiten als Hartholz.
    Die Nägel dringen gut in das Holz ein.


    Harthölzer wachsen langsam, sind nach ca. 150 Jahren schlagreif.
    Weichhölzer wachsen schneller, sind mit ca. 90 Jahren schlagreif.
    Die Haltbarkeit von Hartholz ist höher als bei Weichholz.




    Bau des Holzes

    Bäume wachsen in die Länge und werden dicker.
    Schneidet man einen Baumstamm quer, werden die Jahresringe sichtbar.

    Jeder Baum bildet einen Jahresring im Jahr. Er besteht aus dem helleren und weicheren Frühholz und dem dunkleren und härteren Spätholz. 1   Frühholz
    2   Spätholz
    3   Kern
    4   Rinde



    Vom Baum zum Brett

    Die schlagreifen Bäume werden im Wald gefällt und entastet.
    Die Stämme werden in das Sägewerk transportiert.
    Dort schneiden Gattersägen die Stämme in Bretter, Kanthölzer und Leisten.

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    Schwinden und Quellen des Holzes

    Frisch gesägtes Holz hat einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 30% Wasser.
    Die Feuchtigkeit ist Ursache für die Formveränderung während der Trocknung, das Schwinden.

    Schwinden Holz gibt Feuchtigkeit ab, zieht sich zusammen
    Quellen Holz nimmt Feuchtigkeit auf, dehnt sich aus


    Vor der Verarbeitung sollte das Holz ausreichend getrocknet sein.

    Eine natürliche Trocknung durch Sonne und Wind dauert ca. 2 Jahre,
    eine künstliche Trocknung in Trockenkammern ca. 2 Wochen.

    Aber häufig "arbeitet" auch verarbeitet Holz noch!




    Holzwerkstoffe

    Holzwerkstoffe werden aus Holzlagen unterschiedlicher Stärke, Holzstreifen, Holzspänen oder Holzfasern hergestellt.

    Holzwerkstoffe Kurze Beschreibung Verwendung
    Schnittholz Gesägte Kanthölzer, Balken, Bretter und Bohlen, die beim Trocknen schwinden Bauholz für Häuser, Gartenlauben
    Profilholz Rundhölzer mit verschiedenen Durchmessern, Leisten mit verschiedenen Profilen Material für Heimwerker
    Leimholz Schmale Brettstreifen werden miteinander verleimt Schränke, Regale
    Furnierholz Dünne Holzblätter, mit denen z. B. Spanplatten beklebt werden Deckfurniere für Möbel, Türen
    Sperrholz Kreuzweise verleimte Holzschichten, das Arbeiten des Holzes wird aufgehoben Möbel, Spielwaren
    Spanplatten Spanplatten werden aus Spänen durch Zugabe von Leim gefertigt Möbel, Trockenbau, Fußboden

    Wichtige Holzwerkstoffe sind Sperrholz, Leimholz und Spanplatten.
    Sie sind formstabil, da sie nicht schwinden.


    Test1 Alles klar?
    Dann auf zum Test!


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