“Zu wissen, woran man selbst interessiert ist, ist die Voraussetzung, um andere Leute dafür zu interessieren.”

(Walter Pater, englischer Essayist)

Lehr- und Lernprozesse in Neigungskursen rücken individuelle Schülerinteressen und -leistungen, besondere Fähigkeiten von Lehrern sowie Bedingungen und Profilierungschancen der Einzelschule in den Mittelpunkt.

Neigungskurse leisten einen wichtigen Beitrag bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen. Sie dienen der Orientierungsfähigkeit der Schüler, der Vernetzung von erworbenem Grundlagenwissen, dem Erkennen von Problemen sowie dem Entwickeln und Erproben von Lösungsstrategien. Durch eine intensive Verbindung von selbstständigen und kooperativen Lernformen sind sie zudem auch Erfahrungsräume, um individuelle Stärken in eine Gruppe einzubringen, aus Fehlern zu lernen sowie das Lernen als Prozess wahrzunehmen.

Themen der Neigungskurse müssen in besonderer Weise fachübergreifend oder fächerverbindend aufbereitet sein, Inhalte prozess-, schüler- und handlungsorientiert unterrichtet werden.

Neigungskurse können als Angebote für besonders leistungsbereite Schüler unterbreitet werden. Angebote für besonders leistungsbereite Schüler können fachspezifisch und fachvertiefend sein.

Durch attraktive Angebote sind regionale Besonderheiten sowie überregionale Projekte in die Planung und Erstellung von Neigungskursen einzubeziehen.

Auf der Grundlage des Schulprogramms und des darin enthaltenen Förderkonzepts werden mit diesem Bildungsangebot neue Wege zur Entwicklung der Schülerpersönlichkeit, zur Veränderung von Unterricht, zur Kooperation der Lehrer untereinander und mit Außenpartnern beschritten.

Rahmenvorgaben Neigungskurse